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9.2-Kurzes Update- wir leben alle noch

Zeit hatten wir wenig seitdem wir das Site von Zebra verlassen haben. Nach 4 Wochen auf dem wineyard fahren wir in Richtung Süden. Vorher haben wir ein fächersystem für unser Auto entworfen und angefangen zu bauen. Die letzten 3 Tage und Nächte haben wir in einem Container geschlafen, weil es so stark geregnet hat. Als wir dann also Sonntag Abend losfahren, geht es nach Alexandra. Dort essen wir beim Subway kurz vor 10 und fahren dann auf den nächsten kostenlosen Campingplatz. Von dort aus fahren wir am nächsten Tag in die Stadt, Kühlschrank suchen. Wir finden aber alles außer diesem. Total entnervt und durchgefroren kommen wir zurück und freuen uns über den Suppenday. Mittags haben wir nämlich sehr gut und auch recht viel bei Pizza Bella gegessen. Pläne werden geschmiedet: es geht nach Dunedin. Dort gibt es ebenfalls einen kostenlosen Campingplatz und auch wenn JanNi uns erst zum falschen lotst (da darf man nicht mit Zelten hin), kommen wir recht spät, aber sauber an. Zwischendurch haben wir nämlich an einer Stranddusche halt gemacht. Am nächsten Tag geht es in die Stadt, Kühlschrank suchen. Im Jaycar werden wir schließlich fündig. Von dort nehmen wir auch noch ein Solarpanel und zugehörigen Controller mit. Danach sind wir alle sehr zufrieden und fahren zur öffentlichen warmwasserdusche, die 3$ kostet. Silit und ich gehen Haare waschen und danach kochen wir alle. Auf dem kleinen Kocher dauert das ewig und der Wind so direkt am Meer macht es auch nicht wirklich besser. Gefühlt ewig später geht es weiter in den Waschsalon, wo uns eine ältere Dame Waschpulver schenkt und zwischendrin fahren wir kurz in den bookshop, die Jungs wollen unbedingt ein spezielles Buch haben. Dieses finden wir aber nicht. Zum Schluss fahren wir noch zum pak n Save, essen einkaufen und danach spontan zur Baldrian Street, der steilsten Straße der Welt, zumindest laut Guiness Buch. In Wirklichkeit sind einige andere Straßen steiler. Aber verdammt steil ist sie trotzdem. Um halb 10 sind wir am Campingplatz und kochen, bevor es endlich ins Bett geht. Der nächste Tag ist ein Bautag: alle bauen ihr Fach und es wird den ganzen Tag nur gesägt und gehämmert. Deswegen haben wir danach auch genug und einigen uns darauf, am nächsten Tag erst das Otago Museum zu besuchen und einige Sachen zu erledigen, bevor wir uns wieder an die Arbeit machen.
9.2.18 06:38


9.2-Kurzes Update- wir leben alle noch

Zeit hatten wir wenig seitdem wir das Site von Zebra verlassen haben. Nach 4 Wochen auf dem wineyard fahren wir in Richtung Süden. Vorher haben wir ein fächersystem für unser Auto entworfen und angefangen zu bauen. Die letzten 3 Tage und Nächte haben wir in einem Container geschlafen, weil es so stark geregnet hat. Als wir dann also Sonntag Abend losfahren, geht es nach Alexandra. Dort essen wir beim Subway kurz vor 10 und fahren dann auf den nächsten kostenlosen Campingplatz. Von dort aus fahren wir am nächsten Tag in die Stadt, Kühlschrank suchen. Wir finden aber alles außer diesem. Total entnervt und durchgefroren kommen wir zurück und freuen uns über den Suppenday. Mittags haben wir nämlich sehr gut und auch recht viel bei Pizza Bella gegessen. Pläne werden geschmiedet: es geht nach Dunedin. Dort gibt es ebenfalls einen kostenlosen Campingplatz und auch wenn JanNi uns erst zum falschen lotst (da darf man nicht mit Zelten hin), kommen wir recht spät, aber sauber an. Zwischendurch haben wir nämlich an einer Stranddusche halt gemacht. Am nächsten Tag geht es in die Stadt, Kühlschrank suchen. Im Jaycar werden wir schließlich fündig. Von dort nehmen wir auch noch ein Solarpanel und zugehörigen Controller mit. Danach sind wir alle sehr zufrieden und fahren zur öffentlichen warmwasserdusche, die 3$ kostet. Silit und ich gehen Haare waschen und danach kochen wir alle. Auf dem kleinen Kocher dauert das ewig und der Wind so direkt am Meer macht es auch nicht wirklich besser. Gefühlt ewig später geht es weiter in den Waschsalon, wo uns eine ältere Dame Waschpulver schenkt und zwischendrin fahren wir kurz in den bookshop, die Jungs wollen unbedingt ein spezielles Buch haben. Dieses finden wir aber nicht. Zum Schluss fahren wir noch zum pak n Save, essen einkaufen und danach spontan zur Baldrian Street, der steilsten Straße der Welt, zumindest laut Guiness Buch. In Wirklichkeit sind einige andere Straßen steiler. Aber verdammt steil ist sie trotzdem. Um halb 10 sind wir am Campingplatz und kochen, bevor es endlich ins Bett geht. Der nächste Tag ist ein Bautag: alle bauen ihr Fach und es wird den ganzen Tag nur gesägt und gehämmert. Deswegen haben wir danach auch genug und einigen uns darauf, am nächsten Tag erst das Otago Museum zu besuchen und einige Sachen zu erledigen, bevor wir uns wieder an die Arbeit machen.
9.2.18 06:33


9.2-Kurzes Update- wir leben alle noch

Zeit hatten wir wenig seitdem wir das Site von Zebra verlassen haben. Nach 4 Wochen auf dem wineyard fahren wir in Richtung Süden. Vorher haben wir ein fächersystem für unser Auto entworfen und angefangen zu bauen. Die letzten 3 Tage und Nächte haben wir in einem Container geschlafen, weil es so stark geregnet hat. Als wir dann also Sonntag Abend losfahren, geht es nach Alexandra. Dort essen wir beim Subway kurz vor 10 und fahren dann auf den nächsten kostenlosen Campingplatz. Von dort aus fahren wir am nächsten Tag in die Stadt, Kühlschrank suchen. Wir finden aber alles außer diesem. Total entnervt und durchgefroren kommen wir zurück und freuen uns über den Suppenday. Mittags haben wir nämlich sehr gut und auch recht viel bei Pizza Bella gegessen. Pläne werden geschmiedet: es geht nach Dunedin. Dort gibt es ebenfalls einen kostenlosen Campingplatz und auch wenn JanNi uns erst zum falschen lotst (da darf man nicht mit Zelten hin), kommen wir recht spät, aber sauber an. Zwischendurch haben wir nämlich an einer Stranddusche halt gemacht. Am nächsten Tag geht es in die Stadt, Kühlschrank suchen. Im Jaycar werden wir schließlich fündig. Von dort nehmen wir auch noch ein Solarpanel und zugehörigen Controller mit. Danach sind wir alle sehr zufrieden und fahren zur öffentlichen warmwasserdusche, die 3$ kostet. Silit und ich gehen Haare waschen und danach kochen wir alle. Auf dem kleinen Kocher dauert das ewig und der Wind so direkt am Meer macht es auch nicht wirklich besser. Gefühlt ewig später geht es weiter in den Waschsalon, wo uns eine ältere Dame Waschpulver schenkt und zwischendrin fahren wir kurz in den bookshop, die Jungs wollen unbedingt ein spezielles Buch haben. Dieses finden wir aber nicht. Zum Schluss fahren wir noch zum pak n Save, essen einkaufen und danach spontan zur Baldrian Street, der steilsten Straße der Welt, zumindest laut Guiness Buch. In Wirklichkeit sind einige andere Straßen steiler. Aber verdammt steil ist sie trotzdem. Um halb 10 sind wir am Campingplatz und kochen, bevor es endlich ins Bett geht. Der nächste Tag ist ein Bautag: alle bauen ihr Fach und es wird den ganzen Tag nur gesägt und gehämmert. Deswegen haben wir danach auch genug und einigen uns darauf, am nächsten Tag erst das Otago Museum zu besuchen und einige Sachen zu erledigen, bevor wir uns wieder an die Arbeit machen.
9.2.18 06:32


19.1-21.1

Das Wochenende beginnt mit einer Party. Einer tropical Party um genau zu sein, mit Cocktails, Pizza Hawaii und Würschteln vom Grill. Wir sollen uns außerdem was tropicales anziehen. Also laufen Silit und ich im Kleid rum, die Jungs haben ja bekanntermaßen nichts anzuziehen. etwas später spielen wir Bierpong mit den Ernteeimern, was sau schwer ist. Und natürlich sind nicht die Eimer gefüllt, sondern das individuelle Glas. Noch später beweisen wir alle unsere Limbokünste und entdecken ein neues Talent (Joni), das alle anderen schlägt (!). Irgendwann spielen die anderen Dart gegen den Rekordhalter des Sites, der sogar Craig geschlagen hat. Er arbeitet hier nicht mehr, ist aber für die Party mit seiner Freundin vorbei gekommen. Überraschenderweise sind sie Tschechen. Wir sind natürlich die letzten, die noch auf sind und spielen noch eine letzte Runde Dart, bevor wir ins Zelt gehen. Am Samstag schlafen wir aus, chillen und schlafen noch ein bisschen. Ich wasche Wäsche und Joni codet bisschen, später schauen wir ein bisschen Reiseführer und Broschüren an, was wir nach der Zeit hier alles machen wollen. in Cromwell ist eine Autoausstellung, zu der die Jungs eigentlich auch fahren wollten, aber sie schauen zu spät nach, bis wann das geht und der JanNi ist zwischendurch nicht lang genug wach, um mehr als 2 Seiten zu lesen. Abends machen wir dann, was ich schon länger beim Arbeiten geplant hab-Lasagne. Klappt auch super, bis auf die Béchamel Soße. Ich vergesse, die Angaben für Mehl und Butter zu verdoppeln und so geht die erste schief und brennt dann auch noch an. Daraufhin gibt es eine Krisensitzung, in der ich die Entscheidung treffen soll. Ich hab aber keine Ahnung. Schließlich entscheiden wir uns für einen zweiten Versuch. Der klappt auch nicht so ganz, ist aber verwendbar genug, dass man draus Lasagne machen kann und genau das machen wir auch. (War übrigens sehr lecker). Danach planen wir noch kurz unser Auto bzw was wir alles einbauen müssen. Am Sonntag wollten wir zur Abwechslung was machen und so fahren wir nach Wanaka, um dort auf den Mount Iron zu laufen. Der Rundweg soll 1,5h dauern. Keine Ahnung, wie lange wir gebraucht haben, aber man hat einen schönen Ausblick über den riesigen See und wir machen einige Fotos. Nach dem „Sport“ fahren wir an den See und essen unsere Lasagne und chillen. Silit geht auch baden, der Rest hat sein Badezeugs auf der Leine vergessen oder keine Lust. Irgendwann macht der Joni Stress und so bequemen wir uns in die nächste Eisdiele, die ein teures aber gutes Eis verkauft. Leider sind hier alle Eisdielen so teuer, das haben wir schon in Auckland festgestellt. Der Joni macht aber weiter Stress und so gehts weiter in den Outdoorladen, in dem die Jungs ein Surfboard suchen. Sie finden aber keins, also fahren wir in den New World und danach weiter zum Baumarkt. Dort suchen wir so lange nach nützlichem Stuff, dass wir schließlich rausgeworfen werden, weil die schließen wollen. Wir kaufen auch ein paar Sachen, unter anderem eine riesige Brotzeitbox. Diese füllen wir mit dem Mittagessen für morgen, Nudelsalat aus einem Kilo Nudeln, und ernten dafür einige Kommentare. „That is a Big bowl of Pasta
26.1.18 04:48


15.1-19.1

In der nächsten Woche gibt es einen „neuen“ Job für alle: bud rubbing. Alle müssen jetzt jeden Tag in der Früh 2 Stunden helfen, damit wir am Ende der Woche auch fertig sind. Find ich ganz cool, so kommt bisschen Abwechslung rein und man macht nicht den ganzen Tag das Gleiche. Die Silit mag den Job nicht. Den Jungs ist es ziemlich wurscht. Nach der getanen Arbeit gehen wir noch in den Frostschutzteich, dessen Ränder recht rutschig sind. Man braucht normalerweise ein Seil, um wieder raus zu kommen. Was uns natürlich nicht davon abhält, es trotzdem mit klettern zu versuchen. Wir robben also alle wie gestrandete Wale über die Teichfolie und haben unseren Spaß. Danach muss noch Dart gespielt werden, um die letzten 3 Bier. Das Spielen haben wir schon am Wochenende angefangen, weil uns da niemand zuschaut. Dann hatten wir so viel Spaß dran, dass inzwischen fast jeden Abend ein Spiel sein muss. (Der JanNi hat kein Bier bekommen). Am Dienstag hatten die Jungs bisschen früher aus als wir und wir wollten Nachmittags einkaufen gehen, schließlich haben wir in der Früh Gehalt bekommen. Als wir zurück kommen, ist das Auto aber weg und die Jungs weg. Die anderen sagen, die sind grade erst gefahren. Wir orten sie also (am See) und rufen sie an. Wenig später sind sie wieder da und behaupten, dass sie so viel früher aus hatten, dass sie baden waren. Was wir ihnen aber keine Minute lang glauben. Also packen wir unser Zeugs und fahren in die Stadt, was gescheites einkaufen. Weil wir jetzt Geld haben, gibt es sogar Eis und wir kaufen Fleisch, was wir später grillen wollen. Das machen wir auch, aber leider brauchen wir so lange, dass wir echt spät ins Bett kommen. Noch dazu ist meine Uhr verschwunden, seit wir am See waren. Am Wochenende ist sie in der Dreckwäsche wieder aufgetaucht, scheinbar hab ich sie samt den Socken in die Hand genommen, als wir von Schwimmen zurück gelaufen sind. Am Mittwoch hat es in der Nacht schon bisschen geregnet und es ging den Tag über auch so weiter. Angenehm ist dabei, dass es nicht so heiß ist. Aber nachts ist es in JanNis und Silits Zelt so nass geworden, dass der JanNi im Auto geschlafen hat. Abends machen wir Chilli, das zu flüssig wird und aus den tortillas läuft. Dann fragt JanNi, ob das Alkohol Ban Area Schild da eigentlich echt ist. Das haben scheinbar welche an Silvester aus Queenstown mitgenommen. Da stellen wir doch gleich unser Achtung Rutschig Schild daneben…Am Donnerstag arbeiten wir den Jungs beim bud rubbing entgegen, sodass wir uns in der Mitte treffen. Wir waren aber natürlich schneller. Nachmittags dürfen unsere Jungs dann Quad fahren lernen, weil sie die Netze aufhängen sollen. Dabei dürfen sie dann so lange arbeiten, wie sie wollen und werden dann nach Stunden bezahlt. Abends gibt es Gemüsekuchen und JanNi und Silit kleben ihr Zelt, weil es schon wieder nach Regen aussieht. Währenddessen schauen wir Craig und seinen Freunden zu, wie sie sich für eine Runde Motorcross fahren fertig machen. Während diese noch weg sind, gibt es einen Wolkenbruch und unser Schild findet seinen ersten Einsatz. Mittags hatten wir übrigens Kartoffeln, die innen schwarz waren. Später haben wir dieses Phänomen gegoogelt und es kommt scheinbar vom Druck. Essen sollte man sie nicht mehr. Wir haben auch nur das gegessen, was noch halbwegs essbar aussah, aber der Rest der Kartoffeln, also die, die noch ungekocht im Auto lagen, hat richtig gestunken. Zusätzlich hat auch noch unser Toast angefangen zu schimmeln und wir konnten nur noch einzelne Scheiben essen. Also müssen wir einiges wegschmeissen. Am Freitag gibt es kein bud rubbing für uns, weil Jerek (unser Aufseher) alleine die Aufsicht für alle hat. Travis ist auf dem Geburtstag von seiner Frau (oder der Hochzeit? -Zitat JanNi) und Craig hat sich seine Hände beim Motorcross gestern verletzt und fährt erstmal ins Krankenhaus. Damit Jerek es mit der Aufsicht einfach hat, macht jeder nur einen Job. Also dürfen wir nicht und die Jungs müssen den ganzen Tag bzw bis Craig zurück kommt. Später, nach der Arbeit, müssen wir noch kurz einkaufen für die Party, schließlich haben wir kein Bier mehr.
26.1.18 04:47


12-14.1

Am Freitag Abend beschließen wir, das einmal gratis Indisch essen vom Joni einzulösen und einige Sachen für JanNi einzukaufen. Dafür fahren wir nach Wanaka und suchen uns nach dem Einkaufen das schönste Restaurant aus. Der Familienbetrieb ist klein, aber gemütlich und wir essen recht gut, wenn auch nicht so viel, wie wir es von Indern gewohnt sind. Dabei ist es auch noch recht billig, was uns aber diesmal nicht interessiert, weil und Jonis Vater ja einlädt.Danach fahren wir noch am nachgelegenen See vorbei und gehen dort bisschen am Wasser entlang. Außerdem müssen die Jungs noch ausprobieren, wie gut unser Auto offroad fahren kann und ob man die Federung echt verstellen kann oder ob der Schalter nur fake ist. Aber sie lassen sich recht schnell überreden, wieder zurück zu fahren, schließlich haben wir nicht allzu viel Sprit.Nachdem wir Donnerstag Abend noch beschlossen haben, zumindest diesen Samstag nicht zu arbeiten, schlafen wir erstmal aus. Im Schatten vom Auto, draußen, geht das auch länger als bis um halb 8. Silit und JanNi sind natürlich wieder früher frühstücken und finden dabei raus, dass man hier in der Nähe einige Überreste einer alten Goldmine besichtigen kann, im Rahmen einer Wanderung. Also wecken sie uns und schon eine Dreiviertel Stunde später sitzen wir alle fertig im Auto. Silit fährt, es geht über Schotterstraßen bis zum Hinweisschild und Abzweig. Von dort aus geht es bergauf und dass man da mit dem Auto rauffahren darf, ist schon erstaunlich. Es ist eine kleine Forststraße, die sich den Berg raufschlängelt wie es diese eben tun. Aber mit Allrad und Differentialsperre kommen wir hoch und so gehen wir schon bald los, in die Richtung, die Joni sagt. Was die falsche war, wie wir nach 1km feststellen. Also zurück und nochmal los, dann kann ich mir immerhin ein T-shirt anziehen. Denn selbst mit 50+ Sonnencremepanzer kann man hier nicht lange in der Sonne bleiben und ohne Hut sieht man uns generell auch nur im Dunkeln. Die Runde ist landschaftlich echt schön, nur die Überreste fehlen uns anfangs so bisschen. Aber nach unserer Pause mit Sandwiches finden wir einige Schilder, die das Leben von damals erklären. Erst haben dort Leute im Bach Gold geschürft, und als keines mehr kam, haben sie im Berg gegraben. Man kann noch die Überreste der Steinhäuser sehen, die sie überall errichtet haben. Damals konnte man eben noch einfach wo hin gehen und ein Haus bauen. Irgendwann um 1877 war das ganze glaub ich. Wieder zurück am Auto fahren wir los in Richtung von der Battery, die sie damals errichtet haben. Eine Einrichtung zum Gewinn vom Gold aus dem Erz, zu der ein großer Crusher gehört, den man heute noch anschauen kann. Die Fahrt dorthin ist aber das eigentliche Abenteuer. Joni fährt auf einem schlechteren Feldweg als vorher und wir denken, da kommt ja gleich ne Straße. Diese „Thomas George Road“ ist aber ein weiterer Feldweg und hat in beide Richtungen ein geschlossenes Gatter. Nach vielem Umdrehen entscheiden wir uns, durch das Gatter zu der Battery zu fahren. Dann schauen wir diese an und weil schon wieder die ersten Hunger haben, fahren wir danach nicht zum Strand, sondern gleich zurück. Ich darf zurück fahren, dann ist jeder mal bisschen offroad gefahren. Die Jungs machen Wedges, während wir im Frostschutzeich schwimmen gehen. Das ist ein Wasserreservoir für wenn sie die Trauben mit Wasser besprühen, damit nur das Wasser friert, nicht die Trauben. Dort drinnen kann man schwimmen und das ist gerade nach der Arbeit sehr angenehm. Also gibt es Wedges und ein Bett. Am Sonntag war der Plan, möglichst wenig zu machen und genau das haben wir auch gemacht. wir frühstücken, machen Pizzateig und fahren dann an den See, kochen. Dort dippen wir kurz in den eiskalten See und kochen dann Risotto. Währenddessen chillen wir, schließlich müssen wir morgen wieder arbeiten. Was das chillen bisschen überschattet, ist, dass unser Auto beim Anlassen komische, kreischende Geräusche macht. Der Keilriemen ist nichtmehr ganz frisch, wie unsere von google gestützte Selbestdiagnose ergab. Aber noch fährt es und das wird es wohl auch noch ne Weile tun. Sonst lief nix mehr am Sonntag, wir wollten ja chilllen.Ich hab bisschen Rückenübungen gemacht, weil das 9Stunden stehen und immer nach unten schauen halt doch seine Spuren hinterlässt. Meine Schulter bzw mein Nacken tun beim Arbeiten die ganze Zeit, und sonst so ab und zu mal weh. Die Jungs meckern nur über Muskelkater in den Schultern.
15.1.18 08:19


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