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24.12-Spontane Party

Am Weihnachtsmorgen gibt es ein gemütliches Frühstück, nach dem wir versuchen, einen Strand für den Abend zu finden. Er soll nah genug sein, dass wir zurück laufen können, wenn abends keine Busse mehr fahren. Nachdem wir das geschafft haben, ziehen Silit und ich zum shoppen los, während die Jungs anfangen, Brezen zu backen. Wir laufen bisschen und schon finden wir einen Bikeshop, bei dem wir einen Adapter für die Pumpe kaufen wollen. Der Verkäufer schaut doof, schraubt den Pumpenaufsatz runter, dreht ihn um, schraubt ihn wieder drauf und sagt: fertig! Nachdem wir am vorherigen Tag nur wenige Shops in der Queenstreet gesehen haben, suche ich nach einem Einkaufszentrum. Eins finde ich auch und als wir da drin sind, sehen wir nichts von einem Einkaufszentrum, dafür aber einen echt fancy Aufzug in Raktenform. Im Keller kann man Minigolf spielen und auch das Sensory maze gibt es dort. Das kann ich schlecht umschreiben, das muss jeder selber googeln. Einkaufen kann man dort aber nicht, nur ins Kino gehen oder spielen.Also geht die Reise weiter und wir landen in einem japanischen Shop, wo es ungefähr alles gibt, aber nichts hat einen Preis. Später sehen wir, dass alles das gleiche kostet, nämlich 3,50 und 3 Sachen 10$. Wir schaffen es aber, nichts zu kaufen und ziehen weiter, in ein teuer aussehenden Make-up-laden. Innen sehen wir, dass dieser Laden in einem Kaufhaus ist, und das dieses Kaufhaus noch viel größer ist. Auf gehts also in die Klamottenabteilung, wo wir eine Lederjacke finden, die angekettet ist (also gegen Diebstahl gesichert). Also fangen wir an, die Preise zu erraten. Die Lederjacke war bei 899, der Rest bisschen billiger, 200$ aufwärts. Ein Stockwerk höher laufen wir absolut begeistert durch die Kinderabteilung, in der es echt viele coole Sachen gibt, die wir aber alle nicht kaufen dürfen, weil wir noch fliegen müssen und das von den Gepäckmaßen eh schon knapp wird. Wir kaufen schließlich 4 Kerzen für den Abend, die wir in den Sand stecken können. Dann reißen wir uns los und laufen weiter, in eine Passage, in der man unter anderm Eis kaufen kann. Nachdem wir schon die ganze Zeit irgendwas Eis artiges haben wollten, gab es ein Eis am Stiel für uns, mit natürlichen Zutaten. War auf jeden Fall lecker. dann sagen wir den Jungs, wir machen uns in ner halben Stunde auf den Rückweg. Böser Fehler, denn kaum ist das Eis weg, verschwinden wir in das Warehouse. Dort gibt es alles und das recht billig. Besonders begeistert sind wir von den Klamotten, vor allem von der Sportabteilung. Aber leider müssen wir ja weiter. Draußen kauft Silit in einem kleinen Laden noch eine Powerbank, die später von Joni sogar ein „gar nicht so schlecht“ erhält, nicht nur weil man sie mit einem lightning-kabel laden kann. Erst dann machen wir uns auf in den Countdown, schließlich sollen wir noch Butter mitbringen. das machen wir auch, und als ich schon an der Kasse stehe, winkt die Silit, wir sollen doch Bier mitbringen. Wir sind überfordert, weil ein gutes Bier zu finden, das man bezahlen kann, ist hier eine Wissenschaft für sich. Silit kauft schließlich ein Citrus-Bier, das „typisch Kiwi“ ist (igitt!), JanNi bekommt ein weiteres Copper (kann man trinken), Joni bekommt 2 640ml-Flaschen Reisbier, das erstaunlich billig und gar nicht so schlecht war und ich hol mir noch eine kleine Dose, schließlich hab ich noch eine Flasche im Kühlschrank. Mit dieser kostbaren Fracht beladen treten wir den Heimweg an. Immer wieder müssen wir anhalten und tauschen, weil wir den Plastiktüten nicht trauen, dass sie das Gewicht des Bieres auch aushalten können. Als wir endlich zurück kommen, machen die Jungs noch schnell Obazten und dann gibts Essen. Danach ziehen wir los zum Strand, beladen mit Isomatten und Schlafsäcken, man weiß ja nie, wie gemütlich man es sich machen will. Wir fahren mit dem Bus, aber die Strecke, die wir danach noch laufen müssen geht es um…richtig, Autos. Dann machen Silit und ich uns sofort daran, schöne Fotos für Weihnachtsgrüße zu machen und den Strand in beide Richtungen bisschen abzuchecken. Schließlich will man ja an der besten Stelle chillen. Nachdem die Sonne auch in der Nachbarbucht weg ist, künstelt Silit weiter und die Jungs rechnen immer noch aus, wie weit der Stein da im Wasser weg ist. Also laufe ich der Sonne hinterher und als ich endlich an einer Stelle bin, von der aus man den Sonnenuntergang anschauen könnte, ist eine Wolke vor der Sonne. Die Muscheln auf den Felsen und der Seetang machen den Weg auch nicht besonders einfach und so sind die anderen bereits beschäftigt, eine Bank zu bauen, als ich zurück komme. Zu viert heben wir ein Loch für die Füße aus und bauen dann eine Lehne. Zugegeben, die Jungs machen ca 3/4 der Arbeit und wir „helfen“, aber wir haben es versucht. Dann versuchen wir die Kerzen an unserem Kunstwerk anzuzünden. Den Wind hatten wir aber nicht bedacht. Mit vereinten Kräften machen wir ein paar Fotos und nehmen dann die Kerzen mit zu unserem Bauwerk. Als wir da so mit unserem Bier chillen, werden wir immer wieder von Sandflöhen oder was das auch immer für Viecher waren, angesprungen. Sie sahen aus wie Kellerasseln und konnten hüpfen. Etwas später tanzen wir, unterbrochen von einem Anruf von Flo, mit dem wir uns alle kurz unterhalten, während die Flut unsere Tanzfläche schrumpfen lässt. Wenig später geben wir auf und als wir uns wieder zu unseren Kerzen setzten, haben ein paar Sandflöhe sich in dem flüssigen Wachs ertränkt und brennen inzwischen. Diesem Spektakel schauen wir zu, bis die Wellen über unser Bauwerk schwappen und wir uns verziehen. Das Feuer erlischt mit einer Stichflamme und wir ziehen los in Richtung nach Hause. Damit wir wenigstens halbwegs früh ins Bett kommen. Pustekuchen. Als wir schon fast da sind, nach 5km Weg, schreit jemand vom Nachbarbalkon „Merry Christmas“. Da scheint eine Party am Laufen zu sein. Der nicht ganz nüchterne Typ ratscht bisschen mit uns und lädt und schließlich ein. Uns bleibt nicht mehr wirklich was anderes übrig und er hat uns Essen versprochen, also geht es los ins Abenteuer. Bisschen später chillen wir im Wohnzimmer einer Brasilianerin, die seit ein paar Jahren in Neuseeland wohnt und nun hier studiert. Ihr Freund ist aus Estland, die anderen sind auch aus Brasilien und die Mutter der Gastgeberin ist auch zu Besuch. Wir kriegen ein Bier und werden ermuntert, noch was zu essen. Also spielen wir mit dem Hund, reden mit den Leuten, und essen brav mal von allem auf dem buffet. Zwischendurch müssen wir uns vor den Angriffen des Typen retten, der uns eingeladen hat, der tanzen will und einfach nur Spaß hat. Er erzählt uns ungefährt 5mal, dass er schwul ist und dass die Mutter voll toll ist und mindestens 10mal erzählt er uns, dass wir voll cool sind. Die Mutter von ihm ruft irgendwann an und wir werden auch ihr vorgestellt. Die ganze Party war crazy, aber der Typ war so lustig, dass es schon echt Spaß gemacht hat. Besonders von Joni war der Typ, der übrigens Venice heißt, besonders begeistert. Irgendwann gibt es 90er Musik und dann müssen wir tanzen. Irgendwie sind wir aber nicht so in Partylaune, weil wir bisschen überfordert mit der Situation waren. Spaß hatten wir trotzdem, nur fürs Ausrasten waren da 4Bier oder ein paar gute Freunde zu wenig da. Irgendwann geht die Gastgeberin mit ihrem Freund weg und das sehen wir als Zeichen, dass wir uns auch mal verkrümeln sollten. Nach einer sehr langen Verabschiedung und nachdem Venice unsere Kontaktdaten hat, sowie das Versprechen, dass wir ihm Bescheid sagen, wenn wir wieder auf der Nordinsel sind. Dann gehen wir zurück in unsere eigene Wohnung und gehen um 4 auch endlich schlafen.
25.12.17 06:49


23.12-Weihnachtsstimmung und Nightlife abchecken

Am Tag vor Weihnachten braucht man schon mal Plätzchen und Weihnachtsstimmung oder? Der Meinung waren Silit und ich auch uns so haben wir nach dem Mittagessen (Gemüsekuchen, der Rest) die Jungs rausgeschmissen und uns bisschen ausgetobt. Vormittags war Silit noch Zutaten einkaufen und wir haben bisschen organisatorisches besprochen. Unter anderem geht es um Autos, was Silit und mich nur die erste Stunde interessiert. Leider scheint sich das Thema nicht mehr ändern zu lassen und so schmeißen wir die 2 endlich raus. Die Jungs hätten sich nämlich nur die ganze Zeit über die Weihnachtsmusik beschwert und wären im Weg umgegangen. Und die wollten eh mal schauen, ob sie eine schöne Bar für den Abend finden und die zahlreichen Elektrofachgeschäfte in der Gegend besuchen. Also shoppen für Jungs. Sobald sie auf er Tür sind, schallt die Musik durchs Haus und wir machen uns an den Teig. Silit will Makronen backen, mit Kakao und Kokos. Leider muss man dafür Eiweiß schlagen. Damit war sie dann auch die nächste Stunde beschäftigt, weil wir natürlich kein Rührgerät haben. Mit dem Schneebesen dauert das eben. Ich hab leider kein Rezept, also hau ich pi mal Daumen ein paar Zutaten zusammen und reibe die Schale von Jonis Orange dazu. Komischerweise schmeckt der Teig so salzig… Wie kommt das nur? …oh…die Butter ist gesalzen…Naja, dann kommt eben noch bisschen mehr Zucker rein, dann geht das schon. Mein Teig kommt also zum Kaltstellen und ich mach mich an die Improvisation des Weihnachtsbaumes. Den eigentlichen haben wir ja vergessen, bzw hatten keine Zeit mehr, einen mitzunehmen. Also bastel ich aus einem Wischmopp, meinem Schlafsack, 2 Isomatten und noch einem Schlafsack zum ausstopfen einen „Baum“ und schmücke diesen mit dem Inhalt meines Adventskalenders und dem selbst gemachten Holzschmuck, den Silit und ich extra noch gestaltet haben beim Verkaufen. Als der Baum fertig ist, ist der Teig es auch und ich fang an, ihn auszurollen. Inzwischen ist das Eiweiß auch steif, zumindest steif genug und wir dürfen googeln, wie viel Gramm Zucker in einen Cup reinpassen, denn natürlich gibt es hier keine Waage. Als die Plätzchen dann im Ofen sind, chill ich so bisschen auf der Couch, bis die Silit ihre reintun will und dabei feststellt, dass meine bereits fast verbrannt sind. Und das 3 min zu früh! Also schmeiß ich das Blech panisch auf den Balkon, das Plätzchen (ja, es sind alle verschmolzen) ist jetzt schon sehr durch, aber nicht verbrannt. Auch Silits Plätzchen sind viel zu früh fertig und die auf der rechten Seite verbrennen stets mehr als die links. Keine Ahnung, was dieser Ofen tut, aber der ist nicht normal! Wir brechen also alles in Stückchen und füllen eine Schüssel und wenig später sind die Jungs auch wieder da. Dann gibt es Abendessen und wir tappen nochmal, bevor es losgeht, das Nightlife abchecken. Wir laufen also in die Queenstreet (ca 30min) und schauen unterwegs und dort, ob wir irgendeine Bar finden, in der wir ein Bierchen trinken wollen. Die Suche dauert und dauert, weil wir nur auf der Hauptstraße rumlaufen. Irgendwann, als wir schon mehr betrunkenen Leuten begegnen, laufen wir mal in eine Seitenstraße und da geht die Post ab. Ist zwar nicht wirklich unsere Bar und so ziehen wir weiter, aber wir kommen der Sache näher. Schlussendlich enden wir in einer mexikanischen Tapasbar, wo wir und einen Caipi genehmigen und damit auf dem Balkon sitzen. Die Jungs reden mal wieder über -surprise- Autos, vor allem die, die unten vorbei fahren. Wir besprechen also über unseren drink noch ein paar Autodetails und lassen den Abend ausklingen. Dann machen wir uns auf den Rückweg, weil die Angestellten bereits aufräumen. Auch zurück müssen wir laufen und so kommen wir um 12 sowas in der Wohnung an und krümeln uns recht bald ins Bett.
25.12.17 05:45


22.12-Chillen in der Wohnung

Der erste Tag in der neuen Wohnung beginnt mit einem gemütlichen Frühstück. Aber natürlich nicht, ohne vorher auszuschlafen und das bis 1. Nachdem Silit und ich immer noch krank sind, chillen wir danach erstmal, ich schreib einen Beitrag und dann schlafen wir wieder. Irgendwann werde ich geweckt, als die anderen sich fertig machen, die Wohnung zu verlassen. Zum Senf kaufen wie sich später rausstellt. Aber erstmal mach ich mich auch fertig, damit ich wenigstens irgendwas an diesem Tag gemacht hab. Das sorgt bei den Jungs für bisschen Unmut weil „das kann doch nicht sein, dass wir 10 min brauchen, bevor wir loskommen um über die Straße zu gehen und Senf zu kaufen“. Als wir dann "endlich" los sind, gehen wir über die Straße, in einen Spezialitätenladen. Nachdem wir dort aber wahrscheinlich den kompletten restlichen Pott für den Senf hätten ausgeben können, ziehen wir weiter. Die Jungs speeden die Straße hoch, wir zockeln hinterher und sehen eigentlich wenig ein, da hinterher zu rennen. Also suchen wir per google Maps nach der nächsten Postfiliale, die Silit braucht nämlich immer noch Briefmarken. Los gehts also zum Krankenhaus, das leider aber keine Postfiliale hat, entgegen aller Behauptungen von Silits Handy. Aber einen Convenience Store haben wir auf dem Weg dorthin schon gesehen und dort versuchen wir dann auch unser Glück. Der schlecht Englisch sprechende Typ hat aber keine Briefmarken nach Europa, sondern nur fürs Inland und schickt uns weiter in den nächsten Store. Also laufen wir über die Highwaybrücke und kommen in den Store, in dem wir Kakao und Briefmarken kaufen. Den Kakao brauchen wir morgen zum Plätzchen backen. Danach treten wir den weiten Heimweg wieder an und kommen eine halbe Stunde später ziemlich erschöpft zurück, schließlich sind wir immer noch krank. Die Jungs haben in der Zwischenzeit bereits mit dem Gemüsekuchen angefangen und nach einem weiteren Nickerchen essen wir diesen. Danach gehts für uns Mädels recht bald wieder ins Bett, auch wenn uns das Essen gut getan hat und es uns schon besser geht. Der Stress, der mit einer 7-tage Woche verbunden ist, hat eben Spuren hinterlassen. Etwas später folgen uns die Jungs und um 11 schlafen wir, was in dieser Gruppe doch recht ungewöhnlich ist.
25.12.17 05:19


21.12-Abreise von der Farm, zurück nach Auckland

Nachdem wir abends noch recht lange mit Peter geratscht haben, mussten wir in der Früh trotzdem um halb 7 aufstehen, um uns von ihm zu verabschieden. Er ist nämlich zu einem Job, "fencing" gefahren. Danach haben wir uns aufgemacht, die Fahrzeuge aufräumen und den grünen Van zum Sitze einbauen fahren. Mitten zwischen den Kühen haben wir selbiges 1,5 Stunden Unterfangen dann auch gestartet. Vorher musste noch der ganze Weihnachtsbaumshit in den gammligen Schuppen. Endlich haben wir es geschafft, dafür mussten die Jungs jede mögliche Kombination von Schrauben in den Löchern ausprobieren. Als wir endlich wieder zurück waren, haben wir fertig gepackt und wollten frühstücken. Leider kam dann Denise rein, hat gemeckert, dass wir doch schon gefrühstückt haben (hatten wir nicht, es war inzwischen 10) und dass sie JETZT SOFORT los will. Also nehmen wir den Toast mit. Dann drückt sie uns noch jeder einen Umschlag in die Hand. Bei Joni beschwert sie sich dabei „you were only worth half of that, I had so many complaints about you” und mir schmeißt sie den Umschlag nur wortlos in die Hand. Dann gehts in die Stadt, und ich zähle das Geld. Nach 10mal zählen fehlt immer noch die Hälfte. Vielleicht haben wir ja was falsch verstanden und Silit und ich bekommen gemeinsam 2000$? Erstmal nachlesen. Es ist nicht eindeutig formuliert. In Silits Umschlag, den wir recht umständlich besorgen müssen, weil sie vorne sitzt, sind auch 2000. Wir warten also auf den richtigen Moment um das anzusprechen. Es geht zum Futter holen, in einen Anglershop und dann zum Essen. Dort frage ich sie und obwohl sie sich ziemlich sicher ist, 2000 reingetan zu haben, geht sie Geld abheben auf der anderen Straßenseite und schmeißt mir weitere 1000$ auf den Tisch. Also haben wir alle was wir wollten und sie lässt uns am Bahnhof in Pukekohe raus. JanNi hat 300$ mehr (Trinkgeld) bekommen. Vom Bahnhof aus müssen wir erstmal zur nächsten AT-Hop Karten Verkaufsstelle laufen, um uns diese Nahverkehrskarte für Auckland zu kaufen. Damit fährt man nämlich meistens um die Hälfte billiger als mit einem Papierticket. Weil wir aber noch das Geld einzahlen wollen, verpassen wir den nächsten Zug und gehen auf dem Weg zum Bahnhof noch in einen Elektronikladen. Silit gibt nach ein paar Minuten auf, ich bisschen später und dann warten wir auf die Jungs, die ewig irgendwelches Zeugs bestaunen. JanNi kauft Isolierband und dann gehts endlich weiter, wir hätten nämlich fast den nächsten Zug auch noch verpasst. Die App sagt uns auch brav, wann wir aussteigen sollen und so kommen wir pünktlich am Apartment in mount Eden an. Jeremy lässt uns rein und erklärt uns noch bisschen was, bevor er uns wieder alleine lässt. Die Wohnung ist für vier Leute relativ klein, aber schön und sauber. In der Küche fehlt zwar das ein oder andere, aber ansonsten ist es echt perfekt. Anscheinend gehört die Wohnung einem Maschinenbau Studenten (Jeremy), der hier mit seiner Mitbewohnerin wohnt. Keine Ahnung wo die beiden jetzt sind, aber sie haben ihr ganzes Zeugs nur notdürftig zur Seite geräumt, um ihre Wohnung über AirBnB zu vermieten. Nach einer Stunde chillen machen wir uns auf zur Bank, fragen welchen Proof of address wir gelten machen können und wann wir einen Termin haben können. Silit gehts scheisse, trotzdem müssen wir rennen, um vor 5 anzukommen. (Hätten die anderen mal auf mich gehört, ich wollte ne halbe Stunde früher los.) Dort finden wir raus, dass es reicht, wenn die Jungs bestätigen, dass wir mit ihnen wohnen, weil sie bereits Kunden der Anz sind. Mit den Papieren dafür und einem Termin für in ner Woche im Gepäck gehts zurück, aber nicht ohne dass die Jungs für gefühlt ne Stunde im DJladen verschwinden. Das zweite mal heute, dass wir ewig auf sie warten müssen... Endlich zurück geht Silit ins Bett und wir kochen Nudeln. Danach schreiben wir eine Einkaufsliste, besprechen einiges Organisatorisches und planen die nächste Zeit. Wir führen einen Pott ein, in den jeder 50% von seinem Lohn einzahlt (Steuern halt). Von dem bezahlen wir alles Lebensnotwendige. Wenn das Geld im Pott nicht reicht, zahlen wir alle gleich viel nach. Mit diesem Plan gehen bzw fahren wir mit dem Bus zum Einkaufen in den nächsten großen Supermarkt, einen Countdown. Dieser hat sogar sein eigenes Parkhaus und ist 24h geöffnet. So kaufen wir 1,5 Stunden fröhlich ein, sodass wir hinterher bei 240$ sind. Das Ziel war 200 und dann nochmal 100 zum nachkaufen. Jetzt haben wir halt nur noch 60 zum nachkaufen, aber es geht noch. Als wir da so an der Kasse stehen, schaut uns ein Kassierer an, „do you pay with Card? Liquor over here, we have 2min“ und macht mega Stress. Also gehorchen wir ihm und bezahlen unser Bier an der anderen Kasse. Der Typ hinter uns hat nicht so viel Glück, er kommt zu spät. Scheinbar darf man nur bis 11 Alkohol kaufen. Dann warte ich also mit dem Einkauf auf der anderen Seite der Kasse, während die Jungs den restlichen Großeinkauf 2mal auf ein anderes Band legen. Erst funktioniert die eine Kasse nicht, dann die andere und erst 40min später schaffen wir es zum Bus. Nicht ohne das Jammern der Jungs, dass die Rucksäcke so schwer sind (ich hab nur einen kleinen). Ich geh nach dem Einräumen sofort ins Bett und die Jungs sippen sich noch ein Bier. Sie haben es nichtmal ausgetrunken, weil JanNi irgendwann zu müde geworden und ins Bett ist.
22.12.17 23:41


17.12- „letzter verkaufstag“

Der Sonntag dachten wir dass der letzte Tag ist. Also verkaufen wir vor uns hin, verkaufen sogar den letzten Baum 1/2 Stunde vor Ende, sodass wir noch in die Stadt gehen, der Joni will Geld einzahlen. Aber er hat nur 20$ dabei und das war kein Einzahlautomat, also schauen wir noch kurz in einen Spirituosenladen, haben aber keinen Pass dabei. Wir machen uns auf den Rückweg und chillen noch bisschen bis wir abgeholt werden. Mattis und Robin nehmen Joni mit heim, sodass Peter nicht bei uns vorbei muss. Auf der Farm stellen wir die Bäume auf und wundern uns, was wir mit denen machen. Dann die Nachricht: wir verkaufen noch weiter, wahrscheinlich bis Dienstag. Die anderen 2 wollen trotzdem in der Früh fahren. Abends unterhalten (und lästern über Denise) wir uns noch eine Weile mit Anna, aber nicht vor unserer Zahnputzparty zu 6t im Bad. (Das Anna übrigens geputzt hat). Also werden wir noch n bisschen verkaufen bis wir hier rausfliegen.
18.12.17 07:26


16.12- obazten, die Kanadierin und Pläne für Weihnachten

Beim Verkaufen am Samstag hatte ich die ersten 1,5 Stunden keinen Hut auf und somit bereits um 10 leichtes Kopfweh. Das ist natürlich nicht besser geworden und so hab ich 2mal jeweils ca eine Stunde geschlafen. Joni hat in der Zeit brav auf den Stand aufgepasst und Bäume verkauft. Auf dem Rückweg ist das Kopfweh zwar besser geworden, dafür war mir dann auch noch schlecht, sodass ich nicht wusste, ob ich überhaupt mitessen kann beim Abendessen. Nach dem Duschen wurde es aber deutlich besser und so gab es eine Obazten-Verköstigung, für die die Jungs gesorgt hatten. Gleichzeitig kam die Neue an, eine Kanadierin, die ursprünglich aus England kommt. Sie hat die letzten Wochen auf einem Hof verbracht, gegen den unsere Arbeitszeiten wie Ferien klingen. Unbezahlt. Denise ist überfreundlich zu ihr und unterhält sich noch mit ihr, als wir schon im Bett sind. Normal flüchtet sie spätestens um 9 in ihr Zimmer. Sie ist auch älter und Denise verspricht sich viel von ihr, vor allem beim melken und beim Pferde einreiten. Am Abend dann die Ansage: nachdem ja morgen vielleicht der letzte Abend ist, gibts da Eis und Erdbeeren. Also wahrscheinlich werden wir Montag rausgeschmissen, gemeinsam mit Robin und Mattes, mit denen wir uns an Silvester wahrscheinlich in Auckland treffen wollen. Bis dahin werden wir bisschen chillen, in der Nähe von Auckland und bisschen Urlaub machen. Eigentlich wollten wir ja campen, aber mit Campingplätzen sieht’s schlecht aus. Wir werden sehen, was wir finden am Montag, wir können sicher auch noch eine Nacht länger bleiben wenn’s ist.
16.12.17 22:06


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